Ribisel-Kuchen mit Krönchen am Sonntag

Da uns ja derzeit überall jegliche Arten von Beeren anlachen, habe ich gestern auch nicht wiederstehen können und eine Schale Ribisel gekauft und mich dann im Internet auf die Suche nach einem Rezept gemacht 😉

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Ich habe mich für folgendes Rezept entschieden:

Ribiselschnitten

Für den Teig:
150 g Puderzucker
3 Eigelb
50 g Butter
1/4 Liter Milch
1 Pck. Vanillezucker
3 EL Wasser
250 g Mehl
1 Pck. Backpulver

Für den Baiserbelag:
3 Eiweiß
200 g Zucker, feiner
1 Pck. Vanillezucker
300 g Johannisbeeren (Ribisel), rote
Fett für das Blech
Mehl für das Blech

Johannisbeeren waschen, putzen und verlesen.

Für den Teig alle Zutaten in einer Schüssel zu einem Teig verrühren und auf ein gefettetes, bemehltes Blech streichen.

Bei 170°C Umluft im vorgeheizten Rohr ca. 15 Min. backen (darf nicht fertig gebacken sein).

Für den Belag das Eiweiß nicht ganz steif schlagen. Feinen Zucker und Vanillezucker langsam einrieseln lassen und so fertig aufschlagen. Die Ribisel unterheben und den Belag auf den leicht angebackenen Teig streichen. In weiteren 5 bis 10 Min. fertig backen.

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Eine süß/saure Kombination die einfach und schnell geht 🙂

Einen schönen Sonntag euch allen!

Schoko-Whoopie küsst Erdbeersahne

Eigentlich brauch ich gar nicht viel schreiben….die Überschrift sagt ja schon alles 🙂
Aber das Rezept will ich euch auf jeden Fall zukommen lassen.

Für etwa 24 Whoopie- Hälften/ 12 Whoopies, benötigt ihr nichts weiter als:

175 g Magarine oder Butter ( am besten Zimmerwarm)
150 g Zucker
2 Eier
250 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 TL Kardamom (gemahlen)
50 g Backkakao ( ungesüßt oder schwach entölt geht auch)
100 ml Milch

Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze oder Umluft: 170 °C vorheizen.
2 Backbleche mit Backpapier auslegen.
Magarine/ Butter und Zucker mit dem Handmixer zu einer hellen Masse aufschlagen.
Eier, am besten einzeln, unterschlagen.

Das Mehl, Backpulver, 1 Prise Salz, Kardamom und Backkakao gut miteinander vermischen.
Im Wechsel mit der Milch unter die Fett-Ei-Masse quirlen.

Den Teig esslöffelweise mit etwas Abstand auf die Backbleche setzen.
Auf keine Fall andrücken.
Im vorgeheizten Ofen ca. 10 Minuten backen.
Auf dem Blech oder einem Rost abkühlen lassen.

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Für die Erdbeersahne braucht ihr nicht viel.

200g Sahne
1 Pck. Sahnesteif
100g Frischkäse
Evtl. etwas Zucker oder Stevia
1 Vanilleschote oder Vanilleextrakt
Ca. 6-8 Erdbeeren

Frischkäse mit ein wenig Zucker glatt rühren. Die Sahne mit dem Sahnesteif nach Packungsanweisung steif schlagen.
Den Frischkäse und das Mark der Vanilleschote unterrühren.
Wer es süß mag, kann gerne noch etwas naschsüßen 😉
Erdbeeren sehr klein würfeln und unter die Sahne heben.
Mit einem Esslöffel auf die Unterseite geben und den Deckel aufsetzen.
Fertig!

Tip: Himbeer-/ Blaubeersahne etc. passen auch sehr gut zu dem Whoopie-Rohlingen 😉

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Das Verlierer-Törtchen was keins ist

Zitat: „Es war einmal ein kleines Küchlein, das sich zu Höherem berufen fühlte. Stolz stand es jeden Tag vor dem Spiegel und betrachtete seine Formen…“

Wer würde bei so einem Artikel-Anfang nicht weiterlesen?

Ich jedenfalls habs es getan und nie bereut. Ganz im Gegenteil. Ich musste dieses Törtchen nachbacken um ihm das verdiente Krönchen zu verleihen…. zum einen weil ich richtig Erdnussbuttersüchtig bin und zum anderen weil es in meiner Küchen-Kuchen-Backwelt keine Verlierer-Törtchen gibt 🙂

Ich brauchte dafür jetzt keinen Anlass, um es backen, dennoch gab es einen….der Geburtstag einer guten Freundin sollte als Austragungsort herhalten und von einer unabhängigen Jury beurteilt werden.

Mein Ergebnis dieser wunderbaren Torte soll euch nicht vorenthalten werden….

Das Rezept findet ihr hier

 

 

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Fazit: Das Törtchen ist für mich ein klarer Gewinner…auch bei Gästen 🙂

Angeblich russisch aber dennoch klassisch

Russischer Zupfkuchen darf in keiner Rezeptsammlung fehlen. So habe auch ich ein Rezept, für einen traditionellen russischen Zupfkuchen. Allerdings habe ich dieses Rezept noch nie gemacht 😦 Dabei sind doch echte Klassiker immer beliebt und ohne viel Schnickschnack und Schickimicki. Auf die Idee kam ich allerdings durch meinen Mann, der einen fertigen Zupfkuchen beim Wocheneinkauf in den Einkaufswagen legte.
Probieren kann man ja mal ein fertiges Massenprodukt 😉
Wir hätten es lieber lassen sollen. Es schmeckte wirklich chemisch und nicht gesund.
Daraufhin versprach ich meiner Familie, am kommenden Wochenende, einen russischen Zupfkuchen zu backen.
Rezept rausgesucht, Zutaten besorgt und dann Samstag früh vor der Arbeit den Ofen angeworfen.
Zutaten zusammengerührt und ich mich genau an die Angaben gehalten. Ich experimentier eigentlich gerne, aber ich hab ja etwas versprochen 🙂

Alles klappte wie am Schnürchen ❤

Für den Boden knetet ihr einfach:

150 g Mehl
90 g Zucker
100 g Butter
1 Ei(er)
20 g Kakaopulver
1/2 Pkt. Backpulver

zusammen. Nehmt etwa 1/4 des Teiges ab und stellt es zur Seite. Daraus werden später die „Zupfen“ gemacht.
Legt den Teig nun in einer 16er Springform aus. Dabei einen Rand hochziehen.

Dann könnt ihr euch an die Füllung machen. Hierfür braucht ihr folgendes:

75 g Zucker
1 1/2 Ei(er)
250 g Quark
100 g süße Sahne
1/2 Pkt. Vanillezucker
1/2 Prise Salz
35 g Butter

Die Butter schaumig rühren und erst Quark und Sahne zur Butter geben. Danach die Eier einzeln unterrühren.
Restlichen Zutaten dazu geben und alles noch ein kleines Weilchen verrühren.
Die Masse gebt ihr dann ebenso in die Springform.

Den beiseite gestellten Teig nehmen und davon kleine Teigzipfel abzupfen und auf der Quarkmasse verteilen.

Jetzt für etwa 45 Minuten bei 170 Grad ausbacken.
Bitte schaut zwischenzeitlich mal auf den Kuchen. Er kann oben rum schnell dunkel werden. So ist es auch mir passiert. konnte es aber grade noch so retten.

Mein Ergebnis sah dann folgendermaßen aus:

Zupfkuchen

Nun ist es unklar, ob die Zupfen mehr in den Teig eingelassen werden sollten oder ob es auch reicht, wenn sie nur oben aufliegen.

Im Grunde ist der russische Zupfkuchen, eine Kombination aus Käsekuchen und Schokoladenkuchen.

Der Ursprung ist angeblich, laut Wikipedia noch ungeklärt.

In diesem Sinne
Удачи! ( viel Erfolg)

Süßer Regenbogen an einem Regentag

Ich hab mir am Wochenende überlegt, wie ich den Regen da draussen am besten „vergessen“ könnte.
Auf der Suche nach neuen Dekoideen für meine „Backwaren“ stiess ich auf einen Beitrag, der mich durchaus in den Bann gezogen hat.
Dort wurde ausführlich erklärt, wie man bunten Zucker selber herstellen kann.
Ich las mir das „Rezept“ durch und wusste genau das ich das sofort ausprobieren will.
Auf Cake-Pops würden die sicherlich total schick aussehen.
ich hatte alles was man braucht zu Hause. Also fing ich erstmal mit einer kleinen Menge an um es auszutesten.
Hat hervorragend funktioniert.
Ich habe den ganzen Sonntag damit verbracht, mit einen zuckersüßen Regenbogen im Backofen zu „basteln“.
Es hat ewig gedauert, aber das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.
Wenn der bunte Zucker zum Einsatz kommt (ich weiß auch schon wann ;)), werde ich davon auf jeden Fall berichten.

Wenn du dir auch den süßen Regenbogen in die Küche holen möchtest brauchst du folgendes:

weißer oder brauner Zucker ( bei braunem Zucker kommen die Farben allerdings nicht so schön raus)
etwas Lebensmittelfarbe ( am besten in Pastenform)

Den Backofen auf 50 Grad einstellen und das Backblech mit Backpapier auslegen.

Nimm nun eine Farbe deiner Wahl und gib sie zum Zucker ( Menge eigentlich egal)
ich hatte allerdings nur Lebensmittelfarbe in pulverform daheim. Diese hab ich mit ein wenig Wasser zu einer breiartigen Masse verrührt und dann zum Zucker gegeben.
Alles zusammen gut verrühren. Es sieht am Anfang sehr klumpig aus, ist aber nicht schlimm.
Dann verteile den bunten Zucker auf dem Blech und schiebe es auf der mittleren Schiene in den Backofen.
GANZ WICHTIG! Tür einen Spalt weit offen lassen, damit die feuchte Luft entweichen kann. Einen hitzebeständigen Kochlöffel in die Tür stecken reicht aus.
Dann muss man Geduld haben. Zwischendurch sollte man mal hineinschauen und zu große Zuckerklumpen mit einem Löffel oder ähnlichem zerdrücken.
Wenn der Zucker sich trocken anfühlt, ist er fertig. Kommt immer auf die Zucker/ Farben-Menge an.
Dann aus dem Ofen holen und abkühlen lassen. Evtl. noch Die letzten Klümpchen zerdrücken.
Nun kann man den Zucker in saubere Gläser füllen.
Wenn der Zucker noch Restfeuchtigkeit haben sollte, kann man ein wenig Reis mit ins Glas geben. Das nimmt die Rest-Feuchtigkeit auf.

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Jetzt brauch ich nur noch ein paar schönere Schraubgläser zum aufbewahren 😉

Gefunden bei: Bunter Zucker

Tomate-Mozzarella to Go

Wer kennt nicht die Tomate-Mozzarella-Platte!? Schmeckt unheimlich lecker und ist auch schnell gemacht. Gerade während der Tomatenzeit wird sie gerne zum grillen angeboten oder als Snack im Sommer bei einem Sonnenuntergang, ein durchaus sehr leichter Genuss.

Für unterwegs allerdings eher ungeeignet.

Beim einkaufen im Supermarkt, sind mir mediterrane Brötchen ins Auge gefallen, die mit italienischen Kräutern gebacken wurden.
Interessant – dachte ich und nahm erstmal eins davon mit zum probieren.
Zu Hause im Kühlschrank fand ich dann noch Cherrytomaten und Mozzarella.
Basilikum hatte ich eh meist daheim.

Tolles duftendes Olivenöl und einen wirklich aromatischen Balsamico der eine sirupähnliche Konsistenz hat.

Nun gut…also hab ich einfach die Tomate-Mozzarella-Platte aufs Brötchen gelegt, mit einem
Olivenöl-/Balsamico-Dressing bepinselt und mit geschnittenem Basilikum bestreut.

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ein wirklich leckerer Snack für unterwegs 🙂

 

Big Party mit Blaubeeren bei Miss Blueberrymuffin

Miss Blueberrys kitchen hat was zu feiern.
Nämlich 3000 likes und sie will es mit Euch feiern.
Dafür sucht sie EURE Blaubeer-Rezepte und gewinnen könnt ihr auch etwas ganz Besonderes.
Also los. Mitmachen lohnt sich auf jeden Fall.

Mehr Infos findet ihr hier:

http://missblueberrymuffin.blogspot.de/2013/05/blog-event-blaubeerzeit.html

 

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Bunte Zwirbel aus Missbluebeerymuffins kitchen

Wie ihr ja wisst, hat es mir der Blog von Miss Blueberrymuffin verdammt doll angetan.
Vor ein paar Tagen hat sie wiedermal ein, in meinen Augen, echt tolles Rezept bzw. Idee herausgebracht.
Diese Idee geistert mir nun schon seit einigen Tagen durch den Kopf….

Heute habe ich mich endlich dazu entschlossen, dieses Rezept auszuprobieren.
Ich habe mich aber nicht nur auf pink beschänkt sondern habe ein wenig mehr Farbe reingebracht.
ich benutze übrigens Crazy Colors von Braun & Heitmann ( Tochterfirma der Simplicol-Wäschefarbe ;))

Zu dem wunderbaren Rezept gehts HIER lang.

Meine Version davon sieht dann so aus 🙂

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Nun viel Spass beim selber probieren

Ein Himbeertraum an Muttertag

Natürlich darf der Muttertagsbeitrag auch bei mir nicht fehlen und deswegen gibt es heute etwas beeriges und mascarponiges zum schlemmen.

Natürlich muss man den nicht zwingend an Muttertag backen 😉

Himbeer-Mascarpone-Torte

…damit kann man Punkte machen bei der Schwiegermama 😉

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Für den Boden benötigt man folgende Zutaten:

3 Eier
150gr Zucker
1 Prise Salz
1 TL Backpulver

Den Ofen auf 175 Grad (Umluft 155 Grad) vorheizen. Den Boden einer Springform mit 26 cm Durchmesser einfetten.
Die Eier werden getrennt und das Eiweiß steif geschlagen.
Die Eigelbe mit 90 g Zucker und 1 Prise Salz in einem warmen Wasserbad mit den Schneebesen schaumig schlagen.
Die Masse etwas abkühlen lassen.
Den Eischnee vorsichtig unterheben. Mehl und Backpulver darauf sieben und auch unterheben.
Den Teig in die Form füllen und ca. 30 Minuten backen ( evtl Stäbchenprobe). Den Biskuit ca. 5 Minuten ruhen lassen und dann auf ein Gitter stürzen, danach abkühlen lassen und waagerecht halbieren.

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Für die Himbeermasse braucht ihr:

1 Päckchen Sofortgelatine oder 6 Blatt weiße Gelatine ( allerdings auch durch Agar-Agar ersetzbar)
400gr Himbeeren – Tk oder frisch
200gr Mascarpone ( Zimmertenperatur )
400ml Sahne
evtl. 1 Päckchen Sahnesteif
1 Päckchen roter Tortenguß
100gr geröstete Mandelblättchen

Die Mandelblättchen in einer beschichteten Pfanne, OHNE FETTZUGABE, langsam rösten und zum abkühlen an die Seite stellen.

Für die Füllung die Gelatine einweichen oder nach Packungsangabe die Sofortgelatine verwenden.
Die Beeren auftauen lassen. 200 g der Früchte mit dem restlichen Zucker pürieren und durch ein Sieb streichen, damit die Kerne entfernt werden.Mit der Mascarpone verrühren.
Die Gelatine ausdrücken, Sofern keine Sofortgelatine verwendet wurde, auflösen und unterziehen.
Beginnt die Masse zu gelieren, 200 ml Sahne steif schlagen und unterheben.
Die Hälfte der Creme auf den unteren Biskuitboden verteile, den zweiten Boden darauf legen und die übrige Creme darauf streichen. Die über gebliebenen Himbeeren auf der Creme verteilen und dabei einen Rand lassen. Den Tortenguss nach Packungsanleitung zubereiten und über die Himbeeren gießen.

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Die restliche Sahne steif schlagen und mit zwei Drittel davon den Tortenrand überziehen. Wer mag kann auch gerne Sahnesteif hinzufügen damit sie fester wird und besser zu verarbeiten ist.
Das restliche Drittel in einen Spritzbeutel füllen und die Himbeeren damit einfassen. Mit den gerösteten Mandeln verzieren.
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…mann kann auch viel mit diesem Rezept variieren… Mascarpone mal durch Joghurt ersetzt und mit Erdbeeren oder Waldbeeren belegt…oder 1/2 Mascarpone und 1/2 Creme Fraiche…der Fantasie und dem Geschmack sind da keine Grenzen gesetzt. Einfach mal ein wenig experimentieren und andere damit überraschen.